Konzerte 2023

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Semesterabschlusskonzerte Wintersemester

Freitag, 17. Februar 2023 um 20:00 Uhr
Stadthalle Groß-Umstadt, Groß-Umstadt

Sonntag, 19. Februar 2023 um 17:00 Uhr
darmstadtium, Darmstadt

Sergei Wassiljewitsch Rachmaninoff
Konzert Nr. 2, op. 18, in c-moll

Gustav Mahler
4. Sinfonie in G-Dur

Klavier (Groß-Umstadt): Beike Huang
Klavier (Darmstadt): Minju Song
Sopran: Johanna Rosskopp
Dirigent: Christian Weidt
Orchester der TU Darmstadt

Das erste Stück des Abends ist Sergei Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 2, op. 18, in c-moll, dass für den Komponisten eine besondere Bedeutung hatte: Mit der Komposition dieses Stückes gelang es ihm, sich von einer tiefen Schaffenskrise zu befreien und einen überwältigenden Wiedereinstieg in die Kompositionswelt zu wagen. Noch heute erfreut sich dieses Konzert außerordentlicher Beliebtheit, obwohl es sehr hohe Ansprüche an die Solisten stellt. Durchsetzt von überwältigenden Läufen und berauschenden Kadenzen, wird dieses spätromantische Werk auch immer wieder gerne als Filmmusik verwendet.

Das Orchester der TU freut sich sehr, die Kooperation mit der Klavierklasse des Professors Thomas Hell und der Professorin Sae-Nal Kim der Musikhochschule Mainz fortführen und zwei ihrer Studierenden als Solisten gewinnen zu können. Die Pianistinnen Beike Huang (am 17.02.2023) und Minju Song (am 19.02.2023) legen mit diesem Konzert zugleich ihr Konzertexamen ab.

Auch Mahlers 4. Sinfonie ist ein beliebtes Werk, vielleicht auch, weil sie als fröhlichste der allgemein eher melancholisch anmutenden Sinfonien gilt. Als klassisches viersätzige Sinfonie angelegt, stellt der letzte Satz mit dem einsetzenden Gesang eine Besonderheit dar, da Mahler darin das Gedicht „Der Himmel hängt voll Geigen“ aus der Liedtextsammlung „des Knaben Wunderhorn“ vertont; gesungen „sehr zart und geheimnisvoll“, wie es in der Originalpartitur heißt, von der Sopranistin Johanna Rosskopp und begleitet, ebenfalls mahlertypisch mit einer Fülle von Vortragsbezeichnungen, vom Orchester der TU. Die gesamte Sinfonie ist von Kontrasten durchsetzt: Heiter-idyllische Melodien, komplexe Strukturen, volkstümliche Weisen, ruhige und stürmische Passagen wechseln sich immer wieder ab. Auf diese Weise nimmt die Sinfonie Mahlers eigenen, späteren Stil voraus, der sich mit diesem spannenden Werk auszuprägen begann.

Eintrittskarten sind an der Abendkasse für 15€ erhältlich. Für Studierende ist der Eintritt kostenfrei. Der Einlass ist eine Stunde vor Konzertbeginn.

Über können Karten zurückgelegt werden.

Semesterabschlusskonzerte Sommersemester

Sonntag, 16. Juli 2023 um 18:00 Uhr
Pauluskirche, Darmstadt

Humperdinck, Engelbert
Hänsel und Gretel-Ouvertüre

Glazunow, Alexander
1. Satz aus der Mittelalter-Suite

Williams, John
Jurassic Park

Humperdinck, Engelbert
Traumpantomime

Pause

Dvorak, Antonin
Sinfonie Nr. 7 in d-Moll

Dirigent: Christian Weidt
Orchester der TU Darmstadt

Sommerkonzert 2023

Am Sonntag, dem 16. Juli, lädt das Orchester der TU Darmstadt zum Sommerkonzert 2023 in die Pauluskirche in Darmstadt ein. Das Orchester spielt unter der Leitung von Christian Weidt. Erklingen werden märchenhafte Werke von Engelbert Humperdinck (Hänsel und Gretel), John Williams (Jurassic Park) und Alexander Glasunow (Mittelalter-Suite). Den Abschluss des Konzerts bildet die 7. Sinfonie von Antonín Dvořák. Eintrittskarten sind an der Abendkasse oder über Mitglieder des Orchesters für 15€ bzw. kostenfrei für Schüler und Studierende zu erstehen. In der Kirche ist freie Platzwahl.
Die erste Konzerthälfte widmet sich märchenhaften Erzählungen aus Vergangenheit und Moderne. Den Rahmen bilden das Vorspiel und die Traumpantomime aus Humperdincks weltbekannter Oper Hänsel und Gretel. Die musikalische Erzählung des Grimm’schen Märchens wurde 1893 in Weimar uraufgeführt und zählt bis heute zu den beliebtesten Werken seiner Gattung.
Während die Klänge von Hänsel und Gretel die Unschuld und den Charme der Märchenwelt einfangen, nehmen die orchestrale Wucht und die majestätischen Themen von Jurassic Park die Zuhörer mit auf eine abenteuerliche Reise, in der die Wunder der Vergangenheit wieder zum Leben erweckt werden. Wenn man genau hinhört, kann man in den sanften Streichern von Hänsel und Gretel die geheimnisvolle Schönheit eines verzauberten Waldes spüren, während die kraftvollen Bläser in Jurassic Park die Erhabenheit und die Urgewalt der Dinosaurier heraufbeschwören.
Auch der 1. Satz aus Suite „Aus dem Mittelalter“ von Glasunow malt Bilder von vergangenen Zeiten und transportiert diese auf emotionale Weise. Dabei begleitet man ein junges Paar durch romantische, aber auch bedrohliche Momente.
In der zweiten Konzerthälfte erklingt Dvořáks Sinfonie Nr. 7 in d-Moll. Inspiriert von Johannes Brahms 3. Sinfonie schuf Dvořák sein Werk 1885 nach mehrjähriger sinfonischer Kompositionspause. In dieser Zeit war sein Kompositionsstil weiter gereift und ausgefeilter geworden. Somit zählt die 7. Sinfonie als erste seiner „großen“ Sinfonien (Nr. 7, 8 und 9). Das düstere Anfangsthema erzeugt eine eindringliche Atmosphäre und zieht das Publikum vom ersten Takt an in den Bann des Stückes. Es folgen lyrische Phrasen im zweiten Satz, die plötzlich durchbrochen werden, ehe sie sich wieder entfalten. Im Scherzo, dem dritten Satz, bricht eine lebhafte und tänzerische Energie aus. Seine Melodien erinnern an die Heimat des Komponisten, Böhmen. Der finale Satz stellt den dramatischen Höhepunkt des Werks da und führt das Konzert zu einem mitreißenden und triumphalen Abschluss.

Eintrittskarten sind an der Abendkasse für 15€ erhältlich. Für Studierende ist der Eintritt kostenfrei. Der Einlass ist eine Stunde vor Konzertbeginn.

Über können Karten zurückgelegt werden.